Oktober 13, 2026

AK Digital-Gesundheit 4

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Folgende Rundmail von Schmidt-Jähn und Konrad erreichte uns am 18.9.2026:

Liebe Mitglieder des Arbeitskreises Digitalisierung,

vielen Dank für das Vertrauen, das sie in uns, Brigitte Schmidt-Jähn und Daniel Konrad, als Sprecher dieses AK setzen. Bevor wir die ersten Ideen unsererseits präsentieren, gehen wir gerne auf den Wunsch ein, uns nochmal genauer vorzustellen.

Brigitte Schmidt-Jähn ist studierte Juristin und hat im saarländischen Gesundheitssystem schon fast alles gesehen. Sie hat als kommissarische Verwaltungsdirektorin die Fäden im Universitätsklinikum des Saarlands gezogen, bevor sie dann ins saarländische Gesundheitsministerium wechselte. Dort war die Ministerialrätin a.D. stv. Abteilungsleiterin und Referatsleiterin des Krankenhauswesens. Auch nach ihrer aktiven Zeit ist sie dem saarländischen Gesundheitssystem treu geblieben und war u.a. Teil des Expertenrats, der den aktuellen Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, Dr. Magnus Jung, bei der Umsetzung des Krankenhausreform im Saarland unterstützt hat.

Daniel Konrad ist studierter Sportjournalist. Nach seinem Studium an der Sporthochschule Köln absolvierte er ein Volontariat bei der Saarbrücker Zeitung. Nach kurzer Zeit als Redakteur wechselte er als Landespressesprecher zur Techniker Krankenkasse im Saarland. Seit etwa 8,5 Jahren verantwortet er diesen Bereich und vertritt aktuell Stefan Groh als interimistischen Leiter der TK-Landesvertretung.

Wir haben bereits erste Ideen zu den künftigen Schwerpunkten des Arbeitskreises entwickelt. Aus unserer Sicht sollte sich der AK zunächst vor allem auf die Begleitung und Stärkung der elektronischen Patientenakte (ePA) konzentrieren. Denn perspektivisch bietet sie für unser Dafürhalten den größten Nutzen – sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für das Gesundheitssystem insgesamt. Hand in Hand damit muss die digitale Gesundheitskompetenz thematisiert und gesteigert werden. Wir hatten die Idee, Selbsthilfegruppen (chronisch Erkrankte als vulnerable Gruppen, die viel profitieren können), Krankenhäuser (als Partner und Multiplikatoren), Pflegeheime und -dienste sowie Fitnessstudios (Anlaufstellen für Menschen, die sich mit ihrer Gesundheit auseinandersetzen wollen) gezielt für Maßnahmen rund um die ePA zu adressieren. 

Das Thema Künstliche Intelligenz würden wir für die erste Phase zunächst zurückstellen. Die Entwicklungen dort sind zwar spannend und es ist grundsätzlich lohnenswert, die Einsatzmöglichkeiten von KI in diesem Kontext zu beleuchten. Gleichzeitig ist das Thema sehr komplex, vielfältig und schnelllebig. Wir sehen in der Begleitung der ePA daher den größten praktischen Nutzen für den AK.

Wir möchten unsere Vorstellungen und Ideen gerne mit Ihnen diskutieren. Dafür werden wir zeitnah eine Terminabfrage für Januar 2027 starten. Gemeinsam wollen wir dann Ideen ausarbeiten und einen Fahrplan erstellen. Wir hoffen, das ist auch in Ihrem Sinne.

Sollten Sie vorab Rückfragen, Anmerkungen oder Kritik haben, kommen Sie gerne jederzeit auf uns zu.

Freundliche Grüße

Brigitte Schmidt-Jähn und Daniel Konrad

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