Oktober 13, 2026

Die Elektronische Patientenakte ePA

ePA Möglichkeiten

teilweise KI-generiert

Für die Digitalisierung von Herzgruppen hat die ePA eine enorme Bedeutung. Dies wird im Folgenden dargestellt.

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist für die Kardiologie von besonderer Wichtigkeit, weil die kardiologische Versorgung stark von langfristigen Krankheitsverläufen, multiprofessioneller Zusammenarbeit, Medikamentensicherheit und vielen unterschiedlichen Befunden abhängt.

Stand September 2026 ist die ePA in Deutschland bereits ein regulärer Bestandteil der Versorgung. Seit dem 1. Oktober 2025 müssen medizinische Einrichtungen die ePA grundsätzlich nutzen und relevante Befunde, Arztbriefe und Entlassbriefe einstellen, sofern die Patientin oder der Patient nicht widersprochen hat. (BMG)

Bedeutung der ePA für die Kardiologie

BereichBedeutung für die KardiologieKonkreter Nutzen
AnamneseZentrale Verfügbarkeit der Krankengeschichteweniger Informationsverluste
MedikationElektronische Medikationsliste und zunehmend eMedikationsplanErkennen von Doppelverordnungen und Interaktionen
HerzinsuffizienzVerlauf über Hausarzt, Kardiologe, Klinik und Reha nachvollziehbarbessere sektorenübergreifende Betreuung
Koronare HerzkrankheitBefunde, Interventionen und Arztbriefe verfügbarbessere Therapieplanung
Herzinfarkt/ACSKrankenhausdaten können für die Weiterbehandlung verfügbar seinschnellere Information nach Entlassung
RhythmologieDiagnosen, Befunde und Medikation an einem Ortbessere Abstimmung z. B. bei Antikoagulation
BildgebungPerspektivisch strukturierte Einbindung von CT/MRT/Echo-DatenVermeidung unnötiger Wiederholungsuntersuchungen
LaborPerspektivisch strukturierte LaborbefundeVerlaufskontrolle von z. B. Nierenfunktion, Elektrolyten, Lipiden
RehabilitationInformationen zwischen Akutklinik, Kardiologie, Reha, Herzgruppen und Hausarztbessere und vertiefte Kontinuität
PräventionRisikofaktoren und Befunde können langfristig nachvollzogen werdenbessere Präventionsstrategie